A Rocky HipHop Journey down a Funky Street of Jazz

Popular Strangers


Pünktlich vor Weihnachten erscheint das neue Album der Popular Strangers "Live" (Cover-Artwork: Manuel „Raven“ Lorente)!
Dieter Weberpals und Merle Weißbach begaben sich für den Zentralnerv auf die "Funky Street" und sprachen mit Sänger/DJ Steady Groove und seiner Band über seinen Weg von den "roots" in Indiana/USA bis zur "Rocky HipHop Journey", die sie auf deutschen Bühnen u.a. mit den Bananafishbones zusammenbrachte...

Steady Groove ist ein begnadeter Sänger mit außergewöhnlicher Bühnenpräsenz, seine deutsch-amerikanische Strangers-Band bringt das Publikum überall binnen kürzester Zeit zum Tanzen. Zentralnerv-Leser kennen ihn vielleicht auch als äußerst flexiblen Musiker, der als Gast-Sänger und an den Turntables in diesem Jahr mit den befreundeten "Mars Mushrooms" beim Immeldorf- und dem Weinturm Open Air überzeugen konnte. "I love networking", erzählt er, "das hilft allen beteiligten Musikern, ein größeres Publikum zu erreichen. Vielleicht interessieren sich jetzt auch einige Leute, die mich mit den Mushrooms auf dem Festival in Bad Windsheim erlebt haben, für unsere neue CD mit meiner eigenen Band. Nur so kommt man vorwärts: musicians unite!"

„Die Leute lieben Schubladen, aber wir lassen uns nicht einengen.“ (Steady Groove)

Steady sprudelt nur so über, wenn er über seine Musik erzählt: "Angefangen mit Musik habe ich so mit vierzehn, mit DeeJaying und Rap, bei mir zuhause in Gary/Indiana. Mit 17 hatte ich dann bereits eine eigene Radiosendung an unserem College-Sender. Aber mein Traum war schon immer, eine eigene Band zu haben!" Mit der US-Army kam er dann nach Deutschland und entschloss sich, wie viele seiner amerikanischen Musikerkollegen, nach dem Ende seiner Army-Zeit hierzubleiben. Als DJ arbeitete er zunächst für Radio N1, legte in Ansbach oder auch im Q-Club/Fürth auf und wurde auch ins benachbarte Ausland engagiert, wie z.B. ins "P1" in Wien.

„Ich habe schon in vielen Bands gespielt, aber sowas wie die ’Strangers’ habe ich noch nicht erlebt.“ (Stefan Kammerer)

1997 hatte er endlich die richtigen Mitstreiter für seine Traumband gefunden. Zuerst im Trio mit Rapper HBO und Drummer Terry, beide ebenfalls Amerikaner aus Texas und New Jersey, doch komplett wurde die Band erst durch Keyboarder Stefan Kammerer (der vorher bei den Fratermen spielte), Gitarrist Jochen Sauter (den viele auch von der Karen Caroll-Band kennen) und die funky-basslines von Alex Winkler. Stefan meint: "Ich habe schon in vielen Bands gespielt, aber sowas wie die "Strangers" habe ich noch nicht erlebt. Die Gruppe hat eine ganz eigene Chemie. Ich brauche nur ein paar Akkorde anzuspielen, und schon hat Steady eine derart scharfe Melodie dazu, dass sich der Rest fast von allein ergibt. Manche Songs entstehen in ein paar Minuten. Wir nehmen alle Übungsraumsessions auf und dann können wir die guten Ideen in Ruhe ausarbeiten und verfeinern, aber manchmal braucht's nicht mal das!" Steady bestätigt, dass der Input der deutschen Musiker seine Musikauffassung verändert hat. "I love the wide approach of this band. Zum Beispiel spielt Jochen einfach ganz andere guitar-licks zu meinen Song-Ideen und dadurch werde ich zu neuen Sachen inspiriert. Das ergibt eben den typischen Popular Strangers-Sound. Ich weiß, die Leute lieben Schubladen, aber wir lassen uns nicht einengen, sondern sind eben auf der Rocky HipHop Funky Jazz-Journey. Das ist doch das Spannende an der Musik!"

"Und wir lieben Live-Gigs, und ganz speziell Club-Atmosphäre: ganz dicht dran an den Leuten!" meinen alle übereinstimmend. Deshalb hat die Band auch Walter Hertle's Club in Immeldorf bei Ansbach für ihr Live-Recording ausgesucht und nicht beim kurze Zeit später stattfindenden Konzert in den Kammerspielen aufgenommen. Und das mit einer wirklich guten Aufnahmequalität, wovon man sich auf der dem Heft beiliegenden "NÜRNBERG attacks-CD" selbst überzeugen kann. Für die Live-Qualitäten der Gruppe spricht auch, dass die CD bei einem einzigen Konzert eingespielt wurde und auch anschließend keinerlei overdubs gemacht wurden. "2004 werden wir so viel wie irgend möglich spielen! Wir sind definitv eine Live-Band und die Live-CD wird uns da sicher Türen öffnen, vor allem wenn sie mit dem "NÜRNBERG attacks-CD-Vertrieb" dann auch in den Handel kommen wird!"

„I love networking.” (Steady Groove)

Unser Tipp: HINGEHEN! Die aktuellen Live-Termine sowie weitere Infos über Popular Strangers findet ihr unter www.popular-strangers.de

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