The Holograms

Nürnberg - Planungszentrale für eine Weltkarriere

Nürnberger Triumvirat als Erfolgsgaranten?
Fast unbemerkt von der Außenwelt wurden in Nürnberg im September die Weichen für eine sensationelle Karriere der Holograms gestellt. Während Fran Lucci und Danny Powers, das Herzstück der Band, zusammen mit Mickey Parker, dem Schlagzeuger der Kultband Magnum, dem in Surinam geborenen Jimmy Klimsop (Basser bei Scam Luiz) und Paul Morris (Doro, Alan Parsons Project) Nürnbergs angesagtesten Liveclub "Hirsch" zum Rehearsalsaal verwandelten, um sich auf die Tour mit Manfred Mann`s Earthband vorzubereiten, werkelten Georg Kathe (Semaphore), Rainer Hänsel und Rena von der Dogondke Media GmbH unaufhörlich am Promo- und Erfolgskonzept. Rick Roth schaute kurz hinter die Kulissen.


Wie Markus Roeder, Chef der Nürnberger Vertriebsfirma Semaphore, betont, sind die Holograms aus Los Angeles ein Senkrechtstarter wie Offspring. "Entweder die Holograms werden zum Megaseller, oder eben ein Flop", sagt er, "dazwischen kann ich mir nichts vorstellen!" Für diese Annahme hat er gute Gründe. "Erstens habe ich dafür ein Gespür, zweitens sind die Reaktionen auf das Album "Thank You Whatever Comes" so überwältigend, dass gar nichts schief gehen kann."

Das Herzstück der Hologramms
Fran Lucci, Sängerin, Songsschreiberin, Schauspielerin
Fran Lucci hat eine unglaubliche Röhre und ein irrsinnig feines Gefühl für Melodien. Auch als Schauspielerin hat sie Erfolge. Mit Julia Roberts stand sie in "Dying Young" vor der Kamera. Das Wunderkind aus Philadelphia sang bereits mit 5, spielte mit 10 Gitarre und gewann so alle Talentwettbewerbe, die zu gewinnen waren.

Ihr männliches Pendant Danny Powers, der Cock Robin coproduzierte und mit seiner Band The Animations Eric Carmen supportete, kam in Ohio/Cleveland zur Welt. Nachdem er Trompete, Klavier, Flöte und Schlagzeug spielen konnte, gründete er mit zwölf „The Animations“. Als Gitarrist der Michael Stanley Band spielte er für EMI 4 Alben ein. Reichlich Bühnenerfahrung sammelte er als Support für Joe Walsh und Heart.

(Quelle: Zentralnerv Ausgabe 74)