Den Wunsch, Musik nicht nur zu hören, sondern auch zu machen, hatten die vier Jungs von Sergeant Rosco schon immer. Anfangs war man in Kirchenbands aktiv, später dann in Coverbands, um seine Lieblingssongs nachzuspielen. Bis man dann im Jahre 2001 beschloss, sich der selbst geschriebenen Musik zu widmen. Das Quartett kannte sich schon von der Schule und fand sich recht schnell zusammen. Nach einigem Rum-Probieren war klar, dass zusammen gespielt wird. Der Name wurde dann per Münzwurf entschieden, da man sich einfach nicht einigen konnte – Sergeant Rosco war geboren.
In der festen Überzeugung, dass Stilgrenzen überschritten werden müssen, ergänzen sich in ihren Arrangements Alternative Rock a la Rage Against The Machine und Grunge mit psychedelischen Einflüssen. Ihre Songs entstehen bei Jams im Proberaum, bei denen jeder seine Ideen einbringt und gemeinsam daran gearbeitet wird. Sänger, Songwriter und Gitarrist Bastian Bohner, Tobias Mack am Schlagzeug, Stefan Schuster am Bass und Marcus Guggenberger an der zweiten Gitarre erarbeiten sich so verspielte Songs mit oft überraschenden Wendungen. Dass ihre Musik beim Hörer ankommt, bewies das Quartett mit zahlreichen Gigs, unter anderem im K4, der Kofferfabrik oder im E-Werk. Im Herbst plant die Band weitere Konzerte im Umkreis und versucht auch überregional an den einen oder anderen Auftritt zu kommen.
Im Herbst 2004 wurde auch der erste Silberling im Studio produziert. Dafür ging es für vier Tage nach Bayreuth ins Backyard Studio. Nach einem Einspiel- und Aufnahmemarathon kam die EP „Arrested for Streaking“ heraus, die im Eigenvertrieb beworben und verkauft wird. Dass die Combo erstmals in einem Studio war, ist auf dieser CD nur sehr schwer rauszuhören. Die Vier spielen sehr homogen und songorientiert miteinander. Das Online-Musikerportal sellfish.de schreibt über diese Scheibe: „Wer TOOL eine Spur zu abgefahren findet, aber dennoch auf der Suche nach freakiger Mucke ist, der sollte mit der Sergeant Rosco EP gut bedient sein.“
Ihre Ziele in der nächsten Zeit sind, neben dem Organisieren möglichst vieler Gigs, zum einen die Fertigstellung ihrer Homepage, um auch in den neuen Medien präsent zu sein. Zum anderen wird versucht, ein kleines Label zu finden, denn die nächste Scheibe kommt bestimmt!